DISPONENT mit noch mehr Lagerkompetenz

Umstellung der Gefahrstoffverwaltung auf weltweiten Standard GHS/CLP – Praktische Verbesserungen für effizienteres Arbeiten – Elektronischer Rechnungsversand

Der IT-Dienstleister Weber Data Service zeigt im Rahmen der Messe LogiMAT (25. bis 27. Februar) neue Funktionen für die Lagerverwaltung mit dem Warehouse- und Transportmanagementsystem DISPONENTplus. So wurde zum Beispiel die Gefahrstoffverwaltung an den weltweit gültigen Standard GHS/CLP angepasst. Außerdem sorgen einige Erweiterungen und Anpassungen für ein noch effizienteres Arbeiten. Weber Data Service stellt aus in Halle 5 am Stand 502.

Die umfangreichen Funktionen für das Warehousemanagement machen DISPONENTplus zu einem durchgängigen System zum Verwalten sämtlicher Warenbewegungen zwischen Einlagern und Ausliefern auf Basis einer zentralen Datenbank.  Zu den Anpassungen der Lagerverwaltung für ein vereinfachtes Arbeiten zählt die farbliche Darstellung der gesperrten Lagerorte in der grafischen Lageransicht. Außerdem kann unsere Speditionssoftware DISPONENTplus nun so eingestellt werden, dass beim Scannen eines Etiketts nur der Lagerort von bereits erstellten Fahraufträgen ermittelt wird. Bei der entsprechenden Konfiguration können neue Fahraufträge nur noch von den Mitarbeitern im Büro gebildet werden.

Eine weitere Verbesserung betrifft das Umlagern: Mit der Logistiksoftware DISPONENTplus können jetzt auch Paletten umgelagert werden, für die bereits Auslagerungs-Fahraufträge erstellt wurden. Diese waren bislang für weitere Veränderungen des Lagerortes gesperrt. Zudem kann DISPONENTplus jetzt so konfiguriet werden, dass die maximal mögliche Artikelmenge beim Umlagern automatisch in das Feld „Menge“ übernommen wird.

 Deutliche Kostenvorteile ergeben sich durch den jetzt möglichen umweltfreundlichen elektronischer Rechnungsversand, der ab sofort zum Standard-Umfang von DISPONENTplus gehört. Diese Eigenschaft führt zum Einsparen von Papier-, Druck- und Portokosten. Zudem entfallen Medienbrüche sowie zeit- und kostenaufwändige manuelle Prozesse, die immer auch ein Fehlerrisiko beinhalten. Zugleich führt der elektronische Rechnungsversand zu kürzeren Forderungslaufzeiten und mehr Transparenz hinsichtlich Finanzstatus und der gesamten Fakturierung.

 Das Anpassen der bestehenden Gefahrstoffverwaltung an den weltweiten Standard GHS war notwendig geworden, nachdem dieser unter der Bezeichnung CLP in europäisches Recht umgesetzt worden ist. Die GHS-Verordnung wurde von den Vereinten Nationen entwickelt und beinhaltet ein völlig neues Einstufungs- und Kennzeichnungssystem. GHS steht für „Global Harmonized System of Classification and Labelling of Chemicals“. CLP ist die Abkürzung für „Regulation on Classification, Labelling and Packaging of Substances and Mixtures“.

 Bisher haben sich nicht nur die nationalen Einstufungen und Kennzeichnungen der Gefahrstoffe unterschieden, es galten auch unterschiedliche Einstufungen für Transport und Verwendung. Das führte zu verwirrenden und widersprüchlichen Kennzeichnungen und Angaben im globalen Handel und Transport. Die CLP-Verordnung der EU muss für Stoffe bereits seit dem 1. Dezember 2010 angewendet werden. Für Zubereitungen, die unter GHS als Gemische bezeichnet werden, wird die GHS/CLP-Kennzeichnung ab dem 1. Juni 2015 verbindlich. Bis dahin muss im Sicherheitsdatenblatt auch die alte Einstufung angegeben werden.