Presse Mitteilung RheinWest

Ein Tarif für Ananas – automatische Abrechnung mit DISPONENTplus bei Rhein-West

Der auf Kühltransporte spezialisierte Logistikdienstleister Rhein-West bietet allen Kunden differenzierte und individuelle Wunschtarife. Für die automatische Abrechnung sorgt das Transportmanagementsystem Disponent Plus.

Roswitha Hembrock weiß genau, was sie will. Die Prokuristin der Rhein-West Güterverkehr GmbH mit Sitz in Emsdetten hat klar definierte Anforderungen an die Informationstechnologie in ihrem Unternehmen. Sämtliche Funktionen wie Abrechnung, Buchhaltung, Disposition, Lagerverwaltung, Auftragsmanagement oder Telematik werden getrennt betrachtet – für Kompromisse bleibt da wenig Raum. Aus diesem Grund gibt es für die Westfälin auch keinen Softwareanbieter, der in allen Disziplinen ihre Erwartungen erfüllt. „Wir arbeiten mit verschiedenen IT-Dienstleistern zusammen und schaffen bei Bedarf Schnittstellen zwischen den einzelnen Funktionen“, beschreibt Hembrock ihre Strategie.

Das „Herz“ aller Datenströme schlägt für sie jedoch in der Speditionssoftware. Hier vertraut die Controllerin seit 2000 auf Weber Data Service aus Bielefeld. Erst 2009 erfolgte die Umstellung vom Transportmanagementsystem Disponent 2000 auf Disponent Plus, das bei Rhein-West an sieben Arbeitsplätzen in der Abrechnung, der Buchhaltung sowie im Sammelgut-Ausgang eingesetzt wird. „Die Lösung von Weber Data Service ermöglicht uns fast grenzenlose Varianten der Abrechnung“, sagt Hembrock und ergänzt: „Damit können wir alle Preis- und Tarifmodelle abbilden, die unsere Kunden wünschen“. Zum Zeitpunkt der Softwareauswahl habe dies kein anderer Anbieter derart detailliert darstellen können. Ein gutes Preis-Leistungsverhältnis sowie die besonders anwenderfreundlichen Bedienoberflächen konnten ebenfalls überzeugen.

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Ein Tarif für Ananas – mit DISPONENTplus

Tarife für alle Fälle

Der Vorteil der individuellen Tarifierung wird vom Klientel der auf Kühltransporte spezialisierten Spedition reichlich genutzt. So rechnet Rhein-West für manche Verlader sogar abhängig vom jeweiligen Artikel nach unterschiedlichen Kriterien ab. „Es kommt vor, dass wir für einen Kunden Öl nach Palettenzahl und Ananas nach Gewicht berechnen“, sagt Hembrock. Für ein weiteres Produkt werde dann noch zusätzlich eine Rabattstaffel ab einer bestimmten Menge beförderter Ladungsträger vereinbart. In einem anderen Fall würden Konserven anders behandelt als in Gläsern verpackte Ware. Die Wünsche der Kunden stehen dabei immer im Vordergrund und unterscheiden sich je nach Qualifikation und Position der zuständigen Ansprechpartner. „Ein Einkaufsleiter hat in der Regel andere Anforderungen als ein Versandleiter – darauf stellen wir uns ein, was unsere Kunden sehr schätzen“, erklärt Hembrock.

Den individuellen Tarif-Service bietet der Logistikdienstleister auch kleinen Verladern und so genannten Cross-Docking-Kunden. Denn im Rahmen der täglichen Belieferung großer Handelsunternehmen mit engen Zeitfenstern gibt es zahlreiche Firmen, die Rhein-West zum Teil auch einzelne Paletten zu den entsprechenden Destinationen für die Feinverteilung anvertrauen.

Fachwissen statt Nadelstreifen

Die konsequente Kundenorientierung sorgt bei Rhein-West für eine extreme Tarifvielfalt mit unterschiedlichsten Strukturen. Den Überblick vereinfachen die von den Mitarbeitern frei definierbaren Bezeichnungen für die jeweiligen Formeln. Der Ananas-Tarif heiße dann eben auch bei Disponent Plus „Ananas-Tarif“. Zum Teil seien die Tarifkonstruktionen jedoch so umfangreich, dass diese manuell ohnehin nicht mehr nachgehalten werden können. Umso wichtiger sei das Abrechnungssystem, dessen Funktionen Hembrock Schritt für Schritt ausbauen will.

So möchte die Prokuristin in Zukunft vor allem die Auswertungsmöglichkeiten der im Transportmanagementsystem gesammelten Daten verbessern. Hierfür hat sie bei Weber Data Service das Erstellen eines speziellen elektronischen Speditionsbuches beauftragt, das noch weit über den vorhandenen Standard hinausgeht. Auf dieser Basis will Hembrock für jeden Lkw und Tag die Last- und Leerkilometer sowie die geplanten und tatsächlich gefahrenen Strecken auf einen Blick nachvollziehen können. Gleiches gilt für die tatsächlich erwirtschafteten Umsätze, die letztlich mit den Kundenüberweisungen übereinstimmen müssen. Durch Abzüge seitens der Verlader komme es immer wieder zu Differenzen, die künftig automatisiert bereinigt werden sollen.

„Bei solchen Sonderwünschen stelle ich immer wieder fest, dass sich meine Ansprechpartner bei Weber Data Service sehr gut in meine Situation hineinversetzen können“, so Hembrock und resümiert: „Da sitzen keine IT-Berater im Nadelstreifen, sondern erfahrene Spediteure mit fundierten IT-Kenntnissen.“

Hintergrund: Rhein-West Güterverkehr GmbH

Der im Jahr 1932 gegründete Logistikdienstleister Rhein-West Güterverkehr GmbH hat sich auf das Durchführen von Kühltransporten im vorwiegend nationalen Ladungs- und Sammelgutverkehr mit eigenen Lkw und die Lagerhaltung konzentriert. Zu den Kunden zählen Markenhersteller wie Haribo, Coppenrath & Wiese, Deutsche See oder Bofrost. Die Flotte des Transportunternehmens besteht derzeit aus insgesamt 68 Fahrzeugen mit 25 Zwölftonnern und 43 Fernverkehrs-Lkw. 37 Sattelzugmaschinen stehen rund 50 Kühlaufliegern gegenüber. Der gesamt Fuhrpark ist mit Telematikgeräten ausgestattet, die ein durchgängiges Auftragsmanagement ermöglichen.

Während die Fernverkehrs-Lkw fast ausschließlich Komplettladungen befördern, übernehmen die Zustellfahrzeuge Tagestouren mit durchschnittlich sieben Abladestellen. Am Firmensitz in Emsdetten bewirtschaftet das Unternehmen zudem ein Lager mit einer Fläche von 30.000 Quadratmetern und 40.000 Palettenstellplätzen. Rhein-West beschäftigt rund 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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