Aktionstag Kollege Hund

Am 29. Juni 2017 hat sich Weber Data Service am Aktionstag Kollege Hund beteiligt. Der tierische Aktionstag, der gemeinsam mit dem örtlichen Tierschutzvereinen koordiniert wird und an dem sich deutschlandweit über 1.000 Firmen querbeet durch alle Branchen beteiligen, fand in diesem Jahr bereits zum 10. Mal statt.

Eigentlich benötig Weber Data Service diesen „Schnuppertag“ gar nicht, da es bei uns üblich ist, dass die Kollegen ihren Hund mitbringen können. Wir möchten aber Firmen ohne tierischen Einsatz dazu ermutigen, es einmal zu testen. Ich kann aus eigener Erfahrung berichten, dass unsere vierbeinigen Kollegen sehr geschätzt werden und zur Verbesserung der Kommunikation beitragen. Auch wenn sie nur unregelmäßig dabei sind, sorgen Max, Aimee und Zeus immer für Gesprächsstoff und werden von den WDS-Zweibeinern freudig begrüßt. Man kommt mit den Kollegen schneller und lockerer ins Gespräch und lernt sie von einer anderen Seite kennen. Auch wenn es sicher Kollegen gibt – so wie ich –, die vor dem Doggen-Jungspund Zeus Respekt haben, denn trotz seines friedlichen Gemüts ist er mit der Größe eines Kalbs eine beeindruckende Erscheinung. Er wird aber gern gesehen und es ist selbstverständlich, dass das Einverständnis der Kollegen da sein muss, damit die Hund-Mensch-Arbeitsplatz-Beziehung für alle Seiten eine Bereicherung ist.

Der Bürohund – gut für die Gesundheit

Dazu zaubern schiefe Blicke oder andere tierische Gesten schnell ein Lächeln auf´s Gesicht und sorgen für bessere Stimmung im Team. Abgesehen davon, ist es sehr schön, wenn man für kleine Streicheleinheiten mit einem dankbaren Blick und einem feuchten Hundekuss „belohnt“ wird. Die sollen aber nicht nur Aimee & Co. guttun, sondern auch mir, wie eine wissenschaftliche Untersuchung der Universität Buffalo ergeben hat. Allein die Anwesenheit eines Hundes soll bei Angestellten den Blutdruck senken, mehr noch als Medikamente. Damit geht ganz allgemein das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurück, sind sich die Experten einig. Besonders ausgeprägt ist der wohltuende Effekt beim Hundehalter. Der Grund: Der auch salopp „Liebeshormon“ genannte Botenstoff Oxytocin. Die schwedische Forscherin Linda Handlin hat nachgewiesen, dass Hundebesitzer beim Streicheln ihres Tieres einen vergleichbaren Oxytocinspiegel aufweisen, wie Frauen, die frisch entbunden wurden. Ganz so würde ich das Gefühl, als Mutter zweier Kinder, nicht beschreiben, aber das Herz geht einem schon auf …

Die Möglichkeit, den eigenen Hund mitzubringen, gehört schon seit vielen Jahren zur Unternehmenskultur von Weber Data Service – und nicht erst seitdem Astrid Drexhage, Geschäftsführerin von Weber Data Service selbst einen eigenen Hund besitzt und Max mehr oder weniger regelmäßig mit ins Büro nimmt. Lancy war der erste Hund, der unsere Kollegin Birgit regelmäßig begleitet hat, nachdem die Tagesbetreuung für ihn ausgefallen war. Im nachhinein muss ich sagen, habe ich das Büro der Qualitätssicherung nie so oft besucht, wie in der Zeit – auch wenn ich eigentlich kaum Berührungspunkte mit der Abteilung habe. Heute freue ich mich immer, wenn einer unserer tierischen Kollegen, den Weg zu mir ins Büro findet, auch wenn er es ratz fatz wieder verlässt, um mit seinem Frauchen – tatsächlich sind unsere Hundebesitzer aktuell nur Frauen – Richtung Küche oder in ein Meeting geht.

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